Beispiele meiner Arbeit

TV (kleine Auswahl, mehr auf Nachfrage):

Abgeschobene deutsche Kinder (funk von ARD/ZDF)

Dass 400.000 bosnische Flüchtlinge Teil der deutschen Gesellschaft waren ist fast vergessen. Nach Kriegsende mussten fast alle weg – auch die Kinder, die sich deutsch fühlten und keine andere Heimat kannten. Ich war auch eine davon. 20 Jahre später frage ich: Was passierte mit den Kindern von damals?

Vater und Sohn kämpfen für KZ-Gedenken (RBB/ARD)

In den 90ern, nur sechs Stunden Autofahrt von Deutschland entfernt,  wurden Tausende Menschen in KZs in Prijedor ermordet. Da 94% der Nichtserben ermordet oder vertrieben wurden, wird Prijedor jetzt von serbischen Nationalisten regiert. Ein Überlebender und sein Sohn kämpfen für ein Denkmal an ermordete Kinder – denn bisher lässt die Stadtregierung im KZ nur ein Denkmal an die Täter zu.

Bosnian Genocide Survivor searches for Remains of Victims (CNN)

Dieser Beitrag entstand, als ich für CNN als Journalistin und Producerin in vier Städten Bosniens unterwegs war um für die Christiane Amanpour Show, die News, die Website und das Breaking News Coverage zu Mladićs Genozidurteil zu berichten. Also u.a. Interviews mit zahlreichen Überlebenden, Forensikern, Aktivistinnen geführt, Beiträge konzipiert und produziert etc.

Online - ein Text pro Sprache, in der ich journalistisch arbeite 🙂
(Mehr auf Nachfrage)

Spiegel Online – Keine Strafe hoch genug

Ein Mann, der als Resultat einer Kriegsvergewaltigung geboren wurde, ein KZ-Überlebender und ein Genozidüberlebender, der im Wald nach Leichen sucht – sie erzählen, was ihnen das Genozid-Urteil gegen Mladic bedeutet.

CNN – Meet Germany’s new Far-Right Politicians

An ihrem ersten Arbeitstag im Bundestag habe ich für CNN mit AfD-Abgeordneten gesprochen. 

Deutsche Welle – Srebrenički Fudbaler osvaja nagrade u Berlinu

Vom Genozid-Flüchtling zum Street-Football-Star: ein Porträt eines ungewöhlichen Fußballhelden und seiner multiethnischen Mannschaft.

Print (Auswahl)

Geflüchtet, obdachlos und unten – wegen einer Puppe (Tagesspiegel)

Als meine Mutter eine Puppe für drei Mark kaufte, wurden wir als „Sozialschmarotzer“ gesehen und aus der Flüchtlingsunterkunft rausgeschmissen. Einige Jahre später habe ich für den Tagesspiegel darüber geschrieben.

Was Passierte mit Dženan und David? (WOZ Schweiz)

In Banja Luka und in Sarajevo kämpfen zwei Väter um Gerechtigkeit für ihre toten Söhne. Beide glauben, dass die Behörden die Mordermittlungen sabotieren. Ihr Kampf und die Massendemonstrationen für Gerechtigkeit könnten die gespaltenen Landesteile Bosniens einander näherbringen.

“Ich bleib daheim!” – Armut ist weiblich (Der Freitag)

Lehrerin, Astronautin oder Bäckereifachverkäuferin? Egal. So unterschiedlich Biografien sind, so einheitlich ist der Befund: Frausein ist ein Armutsrisiko. Das liegt an den Strukturen, sagt Soziologin Sigrid Betzelt. Aber auch an den Frauen.

Speakerin, Seminarleiterin u.ä. (Auswahl)

re:publica – Oops ist keine Ausrede! Wie wir unabsichtlich diskriminierende Berischterstattung verhindern können

In der journalistischen Alltagshektik gehen manchmal Details, Kontext und Hirnzellen verloren. Gerade in übersehenen Nuancen, zwischen den Zeilen, steckt viel Potenzial für falsche und diskriminierende Berichterstattung. Medienmacher*innen und ihr Publikum erfahren in diesem Talk, welche Fragen mehr Beachtung verdienen – und welche überhaupt keine. Es gibt Worst-Case-Beispiele, Lösungsvorschläge, konstruktive Kritik und eine angemessene Dosis lieb gemeinter WTF-Fragen an deutsche Redaktionen.

Der Spiegel/Vocer Innovation Day – Zwischen #MeTwo und #WirSindMehr: Best Practices und Worst Cases für Vielfalt im Journalismus 

Dass Journalismus mehr Vielfalt braucht wissen wir schon längst. Doch dass etwas mehr Journalist*innen mit Migrationshintergrund in Redaktionen ankommen heißt nicht, dass wir am Ziel sind. Welche Faktoren verhindern, dass Journalist*innen mit Migrationsgeschichte in den Redaktionen ihr Potential entfalten? Und was braucht es, damit eine vielfältig besetzte Redaktion die Chance auf innovativere Geschichten und eine genauere Berichterstattung nicht verspielt?


Netzwerk Recherche Jahreskonferenz – Der Daten-Bias – Brauchen wir mehr Diversität im Datenjournalismus?

Übersehen Datenjournalisten in deutschen Redaktionen aufgrund ihrer sozialen und kulturellen Herkunft oder ihres Geschlechts bestimmte Themen? Welche Besonderheiten des Datenjournalismus bestimmen die Zusammensetzung der Teams? Und gibt es Aspekte, unter denen der Datenjournalismus sogar noch deutlich mehr von Diversität profitieren könnte als andere Bereiche des Journalismus?